commonwealth of nations
Das Commonwealth of Nations ist ein freiwilliger Zusammenschluss von 53 unabhängigen Staaten, die jederzeit aus dem Verbund austreten, bei Verstößen gegen die Grundprinzipien des Commonwealth aber auch ausgeschlossen oder zeitweise suspendiert werden können. Alle diese Staaten machen etwa 30 Prozent der Weltbevölkerung aus und erkennen die britische Krone tatsächlich als Staatsoberhaupt oder symbolisch als Oberhaupt des Staatenverbundes an.
Durch die Umwandlung einiger britischer Kolonien in selbst verwaltete Herrschaftsgebiete im 19. und beginnenden 20. Jahrhundert begann sich die Struktur des British Empire zu ändern. Es wurde aber eine Neuregelung der Beziehungen zur Britischen Krone angestrebt. Diese Neuordnung wurde auf der Imperial Conference 1926 beschlossen und 1931 im Westminster-Statut rechtlich fixiert.
Sein vordringliches Ziel ist die Verbesserung der Lebensbedingungen in seinen Mitgliedsländern. Folgerichtig bemüht sich die Organisation daher vor allem um Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedsstaaten ebenso sehr wie zwischen den verschiedenen staatlichen und nichtstaatlichen Organisationen und Gruppierungen innerhalb und zwischen den Mitgliedsstaaten, und zwar besonders in den Bereichen Demokratisierung, Friedenssicherung, Menschenrechte, Bekämpfung der Armut, nachhaltige Entwicklung, Handel und Schuldenmanagement.
Im Commonwealth sind Antigua und Barbuda, Australien, die Bahamas, Bangladesh, Barbados, Belize, Botswana, Brunei, Dominica, Fidschi, Gambia, Ghana, Grenada, Guayana, Indien, Jamaika, Kamerun, Kanada, Kenia, Kiribati, Lesotho, Malawi, Malaysia, die Malediven, Malta, Mauritius, Mozambik, Namibia, Nauru, Neusseland, Nigeria, Pakistan, Pakistan, Papua-Neuguinea, Saint Kitts und Nevis, Saint Lucia, Saint Vincent und die Grenadinen, die Salomonen, Sambia, Samoa, die Seychellen, Sierra Leone, Singapur, Sri Lanka, Südafrika, Swasiland, Tansania, Tonga, Trinidad und Tobago, Tuvalu, Uganda, Vanuatu, Vereinigtes Königreich und Zypern Mitglieder.